EP-Farbzahl-Bestimmung und compliance-gerechte Farbmessung

EP-Farbzahlbestimmung und Farbmessung nach GMP und FDA

In Produktion und Entwicklung biopharmazeutischer Produkte ist man auf zuverlässige Lösungen zur Bestimmung der EP Farbzahl nach Ph. Eur. 2.2.2 angewiesen. Mit speziellen technischen Lösungen von HunterLab wird die Farbe flüssiger Proben (auch in Kleinstmengen) mit größter Genauigkeit untersucht.

HunterLab-Zubehoer-Kuevetten-Vista-Spektralphotometer
Um die Produktqualität von gelblichen, nahezu farblosen, flüssigen Proben zu überprüfen wurden speziell 37 Vergleichslösungen der EP-Farbzahl entwickelt. Mit diesen bestimmt man die Farbqualität von flüssigen pharmazeutischen Produkten, konzentrierten flüssigen Proteinen oder jeder Flüssigkeit, die aufgrund ihrer Ausgangsstoffe, oder im Prozessverlauf zur Gelbfärbung neigt. Somit ist ihr Wert insbesondere ein Indikator für Alterung oder Wirksamkeit medizinischer Stoffe.

In vielen Unternehmen dient noch immer der visuelle Abgleich mit den EP-Farbstandards zur Charakterisierung der Farbe von flüssigen Arzneimittellösungen. Diese visuelle Methode ist allerdings sehr subjektiv, abhängig vom durchführenden Mitarbeiter, schwierig zu validieren und zu dokumentieren.

Der Prozess lässt sich jedoch sehr einfach durch eine Messtechnik mit dem Farbmessgerät Vista ersetzen. Die Geräte von HunterLab können Farbe im dreidimensionalen L*, a*, b*- Farbraum messen und darstellen. Zielfarbwerte und Farbstandards, die den strengen Anforderungen des Europäischen Arzneibuches entsprechen, sind direkt in die Software integriert.

Auch Farbmessung nach 21 CFR Part 11 ist mit HunterLab Farbmessgeräten möglich. Somit können die Anforderungen der FDA mittels elektronischer Aufzeichnungen (Logs) und Unterschriften compliance-gerecht eingehalten werden.

Lesen Sie in unserer aktuellen HunterLab NEWS Ausgabe mehr zum Thema Farbmessung an Kleinstmengen, EP-Farbzahl und Validierung & Compliance oder alles zur Farbmessung FDA-konform nach 21 CFR Part 11 in unserem neuen Whitepaper!

Farbmessung gelblicher Flüssigkeit in Mikro-Küvette.Der Prozess lässt sich jedoch sehr einfach durch eine Messtechnik mit dem Farbmessgerät Vista ersetzen. Die Geräte von HunterLab können Farbe im dreidimensionalen L*, a*, b*- Farbraum messen und darstellen. Zielfarbwerte und Farbstandards, die den strengen Anforderungen des Europäischen Arzneibuches entsprechen, sind direkt in die Software integriert.

Auch Farbmessung nach 21 CFR Part 11 ist mit HunterLab Farbmessgeräten möglich. Somit können die Anforderungen der FDA mittels elektronischer Aufzeichnungen (Logs) und Unterschriften compliance-gerecht eingehalten werden.

Lesen Sie in unserer aktuellen HunterLab NEWS Ausgabe mehr zum Thema Farbmessung an Kleinstmengen, EP-Farbzahl und Validierung & Compliance oder alles zur Farbmessung FDA-konform nach 21 CFR Part 11 in unserem neuen Whitepaper!

Whitepaper-Farbmessung-nach-21-CFR-Part-11

Whitepaper: „FDA-konforme Farbmessung“:

Lesen Sie in unserem neuesten Whitepaper alles über Validierung & Compliance in der Farbmessung und in dem HunterLab NEWS-Magazin, wie man sehr kleine, flüssige Probenmengen zuverlässig misst und worauf man hinsichtlich der Probenhandhabung achten muss.

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Häufig gestellte Fragen zur EP-Farbzahl-Bestimmung:

Was ist die EP-Farbzahl?

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Die EP-Farbzahl ist eine im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) definierte Farbskala zur Beurteilung von Flüssigkeiten, insbesondere in der Pharma- und Chemieindustrie. Sie basiert ursprünglich auf einem visuellen Vergleich mit standardisierten Referenzlösungen und dient der qualitativen Einstufung von Farbintensitäten im gelblich-braunen Bereich.

Warum ist die visuelle Bestimmung der EP-Farbzahl problematisch?

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Die visuelle Bewertung ist abhängig von individuellen Faktoren wie Farbwahrnehmung, Ermüdung, Beleuchtung und Umgebungseinflüssen. Dadurch kann es zu Abweichungen zwischen Prüfern oder Standorten kommen. Für regulierte Umgebungen mit hohen Anforderungen an Reproduzierbarkeit und Dokumentation ist diese Subjektivität kritisch.

Wie kann die EP-Farbzahl instrumentell bestimmt werden?

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Mit einem Spektralphotometer wird das Transmissions- oder Reflexionsverhalten der Probe im sichtbaren Spektralbereich gemessen. Die erfassten Spektraldaten werden in CIE Lab*-Werte umgerechnet und mit digital hinterlegten EP-Referenzwerten verglichen. Dadurch erfolgt die Einstufung objektiv und reproduzierbar.

Welche Lichtart sollte für die EP-Farbmessung verwendet werden?

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Die verwendete Lichtart muss definiert und konstant sein. Häufig werden CIE D65 (Tageslichtsimulation) oder CIE A (Glühlampenlicht) eingesetzt. Entscheidend ist, dass Lichtart, Beobachter (2° oder 10°) und Messgeometrie in der Spezifikation eindeutig festgelegt sind.

Welche Rolle spielt die Küvettenlänge bei der EP-Farbzahl?

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Die optische Weglänge beeinflusst die gemessene Farbintensität direkt (Lambert-Beer’sches Gesetz). Typische Küvettenlängen sind 10 mm, 50 mm oder 100 mm. Für reproduzierbare Ergebnisse muss die Weglänge standardisiert und dokumentiert werden.

Ist die instrumentelle Bestimmung der EP-Farbzahl GMP-konform?

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Ja, sofern das eingesetzte Spektralphotometer über geeignete Funktionen verfügt, z. B.:

  • Kalibrierung mit rückführbaren Standards
  • Benutzerverwaltung
  • Audit-Trail
  • elektronische Datensicherung

Damit kann die Messung vollständig in ein GMP- und 21 CFR Part 11-konformes Qualitätssystem integriert werden.

Kann die instrumentelle Messung das visuelle Verfahren vollständig ersetzen?

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In vielen Anwendungen ja. Die instrumentelle Methode reduziert subjektive Einflüsse erheblich und erhöht die Vergleichbarkeit zwischen Standorten. In regulierten Umgebungen wird sie zunehmend als bevorzugtes Verfahren eingesetzt oder zumindest ergänzend zur Absicherung des visuellen Tests verwendet.

Welche Vorteile bietet die instrumentelle EP-Farbzahl-Bestimmung?

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  • Höhere Reproduzierbarkeit
  • Objektive Entscheidungsgrundlage
  • Schnellere Chargenfreigabe
  • Weniger Reklamationen
  • Globale Vergleichbarkeit
  • Vollständige Dokumentation für Audits
  • Normkonformität

Wie wird die EP-Farbzahl bei trüben oder fluoreszierenden Proben bestimmt?

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Trübe Proben können Streulicht verursachen, fluoreszierende Substanzen reagieren empfindlich auf UV-Anteile der Lichtquelle. In solchen Fällen ist eine präzise Definition der Messparameter – inklusive kontrolliertem UV-Anteil – erforderlich. Gegebenenfalls müssen spezielle Messmodi, oder angepasste Probenvorbereitungen (z. B. Filtration) angerwendet werden. 

Warum ist die EP-Farbzahl ein wichtiger Qualitätsparameter?

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Farbabweichungen können auf Oxidation, Verunreinigungen, Alterungsprozesse oder Prozessabweichungen hinweisen. Die EP-Farbzahl dient daher nicht nur der optischen Klassifikation, sondern ist ein sensibler Indikator für Produktqualität und Prozessstabilität.

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Unsere Standort

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