Neuheit von HunterLab – Das Agera L2

Die Anforderungen an industrielle Farbmessung steigen kontinuierlich. Engere Toleranzen, komplexere Materialien, globale Produktionsketten und steigende regulatorische Vorgaben verlangen nach Messsystemen, die präzise, reproduzierbar und visuell belastbar arbeiten. Mit dem Agera L2 stellt HunterLab eine neue Generation der Farbmessung vor, die genau für diese Herausforderungen entwickelt wurde.
Referenzklasse in der 0°/45°-Geometrie
Das Agera L2 ist die neue Referenz der 0°/45°-zirkular (0/45 c) Spektralphotometer. Diese Geometrie misst unter Glanzausschluss und bildet den visuellen Farbeindruck besonders realitätsnah ab – ein entscheidender Vorteil überall dort, wo visuelle Übereinstimmung und objektive Farbdefinition zusammenkommen müssen. Damit eignet sich das System insbesondere für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Appearance und Farbstabilität.
Echte D65-Tageslichtsimulation
Ein zentrales Merkmal des Agera L2 ist die Grade-A-CIE-D65-Beleuchtung. Sie stellt sicher, dass Messergebnisse konsistent mit der menschlichen Farbwahrnehmung sind – unabhängig davon, ob die Bewertung im Labor, in der Produktion oder standortübergreifend erfolgt. Das schafft Vertrauen in die Daten und reduziert Diskussionen zwischen internen Abteilungen, Lieferanten und Kunden.
Hohe Präzision bei dunklen und anspruchsvollen Materialien
Besondere Aufmerksamkeit wurde der Messung von Proben mit geringer Reflexion (< 20 %) gewidmet. Hier zeigt das Agera L2 seine Stärke: Eine signifikant verbesserte Genauigkeit und visuelle Korrelation ermöglichen zuverlässige Messergebnisse selbst bei dunklen, komplexen oder visuell sensiblen Materialien. Damit adressiert HunterLab typische Schwachstellen klassischer Farbmesssysteme.
Extra große Messfläche für maximale Reproduzierbarkeit
Mit der branchenweit größten Einzelmessfläche – bis zu sechzehnmal größer als bei vielen Standardinstrumenten – reduziert das Agera L2 den Einfluss von Texturen, Richtungsabhängigkeiten und Inhomogenitäten. Der Bedarf an Mittelwertbildung sinkt, während die Wiederhol- und Vergleichbarkeit der Messergebnisse steigt – ein klarer Vorteil für Qualitätskontrolle und Prozessüberwachung.
Farbe und Glanz in einem Messschritt
Das Agera L2 ermöglicht die simultane Erfassung von Farbe und 60°-Glanz in einer einzigen Messung. Dadurch werden Workflows vereinfacht, Messzeiten verkürzt und Daten konsistent zusammengeführt. Für Produktionsumgebungen bedeutet das: weniger Messaufwand bei gleichzeitig höherer Aussagekraft.
Eigenständig und datensicher.
Als vollständig autarkes Farbmess-Workstation-System verfügt das Agera L2 über integrierte Rechenleistung und Speicher für mehrere Millionen Messungen – ganz ohne externen PC. Ergänzt wird dies durch:
- Rollenbasierte Benutzerverwaltung
- Audit-Logs und Unterstützung von 21 CFR Part 11 Anforderungen
- Umfangreiche Schnittstellen (Ethernet, USB, HDMI) zur Integration in LIMS- und SPC-Systeme
Damit erfüllt das System die Anforderungen moderner, regulierter Qualitätsumgebungen.
Robust für Labor und Produktion
Ein versiegeltes optisches System und ein geschlossenes Gehäuse schützen empfindliche Komponenten zuverlässig vor Staub, Pulvern und versehentlichen Verunreinigungen. Das Ergebnis ist eine hohe Zuverlässigkeit und Langzeitstabilität – sowohl im Labor als auch direkt an der Produktionslinie.
Fazit
Das Agera L2 ist ein konsequent auf industrielle Anforderungen ausgelegtes Messsystem, das Präzision, Vielseitigkeit und digitale Integration verbindet. Für Laborverantwortliche, Produktionsleiter und Farbmetrik-Experten bietet es eine belastbare Grundlage, um Farbe eindeutig zu definieren, reproduzierbar zu kontrollieren und sicher zu kommunizieren.
Mit dem Agera L2 setzt HunterLab einen neuen Maßstab in der professionellen Farbmessung.
Häufige Fragen über das Agera L2:
Für welche Anwendungen ist das Agera L2 besonders geeignet?
Das Agera L2 wurde für anspruchsvolle industrielle Anwendungen entwickelt, bei denen enge Farbtoleranzen und visuelle Übereinstimmung entscheidend sind. Typische Einsatzbereiche sind Kunststoffe, Kunststoffrecycling, Verpackungen, Textilien, Beschichtungen, Pharmazeutika, Petrochemie, Papier sowie retroreflektierende und sicherheitsrelevante Materialien – insbesondere Proben mit geringer Reflexion unter 20%.
Welche Messgeometrie verwendet das Agera L2 und warum?
Das Agera L2 arbeitet mit einer 0°/45°-zirkularen Messgeometrie (0/45 c). Diese misst unter Glanzausschluss und bildet den visuellen Farbeindruck sehr realitätsnah ab. Sie ist besonders geeignet für Anwendungen, bei denen Appearance, Struktur und visuelle Bewertung eine zentrale Rolle spielen.
Was bedeutet „Grade-A-CIE-D65-Beleuchtung“ konkret für die Messpraxis?
Die zertifizierte Grade-A-D65-Lichtquelle stellt sicher, dass die Messbeleuchtung dem normierten Tageslicht sehr genau entspricht. Dadurch sind Messergebnisse visuell konsistent, reproduzierbar und vergleichbar – auch zwischen verschiedenen Standorten, Geräten und über lange Zeiträume hinweg.
Wie verbessert das Agera L2 die Messung dunkler oder niedrig reflektierender Proben?
Das Agera L2 bietet eine deutlich erhöhte Messgenauigkeit und visuelle Korrelation bei Proben mit weniger als 20 % Reflexion. Dies ermöglicht eine zuverlässige Farbmessung bei dunklen, komplexen oder visuell sensiblen Materialien, bei denen herkömmliche Systeme oft an ihre Grenzen stoßen.
Warum ist die große Messfläche ein Vorteil?
Die extra große Messfläche des Agera L2 ist bis zu sechzehnmal größer als bei vielen Standardgeräten. Sie reduziert den Einfluss von Texturen, Richtungsabhängigkeiten und Inhomogenitäten und verbessert so die Wiederholbarkeit und Vergleichbarkeit der Messergebnisse – oft ohne zusätzliche Mittelwertbildung.
Kann das Agera L2 Farbe und Glanz gleichzeitig messen?
Ja. Das Agera L2 erfasst Farbwerte und 60°-Glanz simultan in einer einzigen Messung. Das vereinfacht Arbeitsabläufe, reduziert Messzeiten und stellt sicher, dass Farbe und Appearance konsistent dokumentiert werden.
Benötigt das Agera L2 einen externen PC?
Nein. Das Agera L2 ist eine vollständig autarke Farbmess-Workstation mit integrierter Rechenleistung und internem Speicher für mehrere Millionen Messungen. Messung, Auswertung, Speicherung und Reporting erfolgen direkt im Gerät.
Wie unterstützt das Agera L2 regulatorische Anforderungen und Datensicherheit?
Das System verfügt über rollenbasierte Benutzerverwaltung, Audit-Trails und unterstützt 21 CFR Part 11. Damit ist es für regulierte Umgebungen und kontrollierte Qualitätssysteme bestens geeignet.
Lässt sich das Agera L2 in bestehende IT- und QS-Systeme integrieren?
Ja. Über Ethernet-, USB- und HDMI-Schnittstellen lässt sich das Agera L2 problemlos in bestehende LIMS-, SPC- und Produktionssysteme integrieren und unterstützt so eine durchgängige digitale Qualitätssicherung.
Ist das Agera L2 für den Einsatz in der Produktion geeignet?
Ja. Das versiegelte optische System und das geschlossene Gehäuse schützen zuverlässig vor Staub, Pulvern und Verunreinigungen. Dadurch ist das Agera L2 sowohl für Labor- als auch für Produktionsumgebungen ausgelegt.
Welchen Mehrwert bietet das Agera L2 im Vergleich zu klassischen Farbmessgeräten?
Das Agera L2 kombiniert Referenzgenauigkeit, visuelle Relevanz und digitale Integration in einem System. Es reduziert subjektive Bewertungen, verbessert Prozessstabilität und schafft belastbare Entscheidungsgrundlagen – von der Entwicklung über die Produktion bis zur Endkontrolle.


